Ein epischer Zeitgeist

Das Refugium des Sisyphus - Komplex

Das Refugium des Sisyphus - Komplex

Die Einführungen aus unbeschwerter Anmut sind bereits Vergangenheit und wurden der Saat an Eindrücken zur Ernte ausgesetzt, wobei es sich fortan zu ordnen galt in Melodramen, welche vergängliches Glück und tiefstes Leid bescheren, wenn man es gleichwohl der Lehren zum trotze versäumte, nicht im Lotossitz zu verweilen.

Zeitlos jene Wege und ganzen Sonnen wie Monden entgegen, nahm ich die Lasten gestohlener Schätze ganze Hügel hoch stemmend, deren Funkeln mich einst strahlend betrachteten, während der Alltag sich dadurch zunehmend entfernte, und Täler begangen ausweitend eine Veränderung der Gezeiten anzustreben.

Wahrheiten trieben dabei schwarz gefiederte voran, an deren Nestern künftiger Seelenträger vorbei, um einmal unter Sternenglanz stehend, in völliger Stille auf alles herabzublicken, während Winde flüsternd zu Schlangen verkommen, und Drachen ihre Flammen meiner Stärke wegen speien, um den Ätherkörper eine andere Gestalt zu geben.

Welch Poetik an Oberfläche scheint mich zu begleiten dabei in dieser Jahreszeit, denn seicht hellend erscheinen ganze Landschaften unter Kassiopeia, und dem sich füllenden Gedankenlebens.

Solch Orte sind bei Nacht mythisch wandelbar sprachen die Wege von pilgernden Masken hierher,
ohne Gesichter dahinter waren sie trostlos, durch einen Nachtmahr jenseits des Lichtes.

Das Unbehagen endlich am Ziele ablegend, erwartete man langersehnte Antworten, hinterließ aber die Fremde mit tränenreichen Gaben, keimend aus dem Schicksal als es noch kein Charakter war, und diese späte Wandlung, mit dem ersten Schnee gleichwohl zu Boden fiel, im Land der herben Weine, mit ihren Felsen, als Hort einer erlösenden Heimkehr.

Was bleibt war eine Symphonie ohne Trug im Sein, vertont durch den Raumklang eines gehobenen Schierlingsbecher, dessen Inhalt man bereits schmachtete im Gastmahl der Liebe, für den nicht vertiefenden Ausklang, in einen Zwiegespräch des Herbstes kostend.

Jenes gefallene Laub zuvor ließ sich nicht mehr seicht auf mir nieder, und entkleidet wie jene standfesten Lungen der Erde, deren bittere Früchte im Winter von dort lebenden Wesen verzerrt werden, wollte auch ich die Meinigen seit gefühlten Ewigkeiten ins Hügelmeer werfen, gerade dann wenn diese im Unterbewusstsein erscheinen, aber die geistliche Wirklichkeit peinigt mich durch stetiges Erwachen, um in der träumerischen Sphäre nicht zu sterben, sondern aus dieser gestärkt hervorzugehen.