Ein epischer Zeitgeist

Fahrwasser der Rosen

Fahrwasser der Rosen

"Auf der Flucht vorder brennenden Qual der Einsamkeit, raubte der Vverlust meiner Seligkeit, die Zeit zur Vergänglichkeit!"
Als der Nebel sein bleiches Tuch ausbreitete, und ich aus diesem dein Ebenbild hervortraten sah, mit empor gestreckter Hand, lächelte ich traurig und rief dich laut, im Taumel der Sehnsucht, einer nicht endenden Leidenschaft, dann war der Fluch der Nacht vorbei, mit der Folterfahrt seines Traumes, der sich am Ende niemals erfüllte! Ein Gefühl wie das eines Hilfe suchenden, dem eine Kerze gereicht wird, um ihn durch den Sturm, sicher in den Hafen zu geleiten, deren Schatten aber im Licht der Ilussionen tanzt, und erlischt in der Zeit, in der die Erinnerung, die Zukunft gefressen hat, ins Reich meines Dasein, in diesem Wochen und Monate, wie Tage verstreichen! In dieser Welt, wo der Alltag im grauen Anzug, durch die leeren Straßen der Stadt spazieren geht, an deren Bordstein, mit seinem verschmutzten Fugen, aus diesen Moos und farblose Blumen sprießen, die vom salzigen Wasser des Regens genährt werden, um sich dann besinnungslos, dem Takt vom flüsternden Wind, des längst vergangenen, in ein Schleudertrauma hinzugeben, das bis zum wegknicken des Zeigers, eines Ziffernblatt anhält, wandelte ich, zum sterben auserkoren, und trauere mich in die Sucht, den Engeln mit dem Richtschwert gegenüber zu stehen, um mir den Zugang, der Erlösung zu gewähren, der unsere Seelen wieder vereint, für ein anderes großes Leben, in der jede Spur von Leid, als ein Staubkorn am kalten Himmel, des Nachts beim erstrahlen der Sterne, für uns verbrennt! Von der Hoffnung erfroren, und als blindes Kind, vom Schmied des Lebens beschlagen, begab ich mich auf die Flucht, alles in einem anderen Mondenschein zu betrachten, und habe dabei die Zukunft eingeholt, die mich spüren ließ, das kein Strauch, auf dem Ackerland der Vergänglichkeit, den Abschied vom Liebesschmerz erleichtert, denn alles wird so sinnlos sein, wie der Lauf eines Blattes, im Wechsel der Jahreszeiten, das am seidenen Zweigchen eines Baumes beginnend, noch in herbstlich leuchtenden Farben hängt, um dann als tristes aufgeweichtes Mulch, auf dem feuchten Waldboden zu enden.