Dichter und Liedermacher

Freiflug

Freiflug

Ein Alphatier das aus dem Fenster schaut,
Gedanken versunken, die Wohnung verstaubt,
als Choleriker die Harmonie verloren, er hat sich alles versaut.

Er sieht den Mond der alles erhellt, auch den Asphalt,
sein Licht ist weiss und kalt.

Zeit schreitet voran, bei dem Haaransatz fing es an,
erst wurde es grau, dann wie flaum, seitdem ist er alleine,
alt wie der Bau aus Beton.

Dann denkt er sich ein Résumé, öffnet das Fenster,
steigt auf das Fensterbrett, einsam ohne Traum,
steht das Bett für immer, verlassen im Raum.

Man sieht den Mond, der begleitend ihn bestrahlt,
seinen Leib im Rampenlicht, auf dem Asphalt