Ein epischer Zeitgeist

Surrealismus

Im Taumel der Bewusstlosigkeit


Tausende Sonnen hatte es gegeben,deren Untergang vom Glanz der Tränen,am Horizont geschmückt wurden.Alles wurde Farblos,zu einem Gebilde,dessen wunderbarer Rahmen zerbrach,und die einst so bunten Pigmente,einen wandernden Fluß schufen,der einen Inhalt,trostlos und leer hinterließ.Die Wasserspeier im Rosengarten,zauberten auf der Mitte des Brunnenspiegels,ein gebrochenes,nicht mehr lächelndes Gesicht.Vögel sangen bekannte Lieder,der Wind hauchte sie seicht umher.Am Himmel ward keine Wolke,das Firmament zeigte einen denkenden Schöpfer,an alter Tradition gebunden,Räuberschach mit der Gegenwart einer bevorstehenden Zukunft zu spielen.Grundsteine des Alltags,lagen auf dem Brett des Lebens,beanspruchten keine Züge mehr.Der Turm zur Beständigkeit wurde bestiegen,das einfache Volk geschlagen,durch jene Übermacht,die das Schicksal behaupten wollte.Ab und zu,weinte das gebrochene Gesicht lautlos,um alles das verloren schien,was noch Geschehen mag.Die Wahrheit vermag keinen Schmerz lindern,deren Gewinn man bei einem Verlust erfühlt.Weder Erkenntnis noch Aufrichtigkeit,mit Kraft durch Güte,wird dieses Empfinden trüben."Alles muß Erlernt durch Leid werden,ohne Ankündigung von Ereignissen!"Sprach der weise Mann,mit erhobenen Pferd in seiner schaffenden Hand.Energisch wurde die Figur mit schweren Hufen,auf das Feld der Gegenwart gesetzt,und die Maske der Vergangenheit,wurde in diesem Augenblick,welcher keinem für uns zugänglich über Sinnen erdacht,von der Last der Seele genommen.

 

Im Fahrwasser der Rosen


"Auf der Flucht vorder brennenden Qual der Einsamkeit,raubte der Verlust meiner Seligkeit,die Zeit zur Vergänglichkeit!"
Als der Nebel sein bleiches Tuch ausbreitete,und ich aus diesem Dein Ebenbild hervortraten sah,mit empor gestreckter Hand,lächelte ich traurig und rief Dich laut,im Taumel der Sehnsucht,einer nicht endenden Leidenschaft...,dann war der Fluch der Nacht vorbei,mit der Folterfahrt seines Traumes,der sich am Ende niemals erfüllte!Ein Gefühl wie das eines nach Hilfe suchenden,dem eine Kerze gereicht wird,um ihn durch den Sturm,sicher in den Hafen zu geleiten,deren Schatten aber im Licht der Ilussionen tanzt,und erlischt in der Zeit,in der die Erinnerung,die Zukunft gefressen hat,ins Reich meines Daseins,in diesem Wochen und Monate,wie Tage verstreichen!In dieser Welt,wo der Alltag im grauen Anzug,durch die leeren Straßen der Stadt spazieren geht,an deren Bordstein,mit seinem verschmutzten Fugen,mit dem Moos zusammen farblose Blumen sprießen,die vom salzigen Wasser des Regens genährt werden,um sich dann besinnungslos,dem Takt vom flüsternden Wind,des längst vergangenen,in ein Schleudertrauma hinzugeben,das bis zum wegknicken des Zeigers,eines Ziffernblatt anhält,wandelte ich,zum Sterben auserkoren,und trauere mich in die Sucht,den Engeln mit dem Richtschwert gegenüber zu stehen,um mir den Zugang,der Erlösung zu gewähren,der unsere Seelen wieder vereint,für ein anderes großes Leben,in der jede Spur von Leid,als ein Staubkorn am kalten Himmel,des Nachts beim erstrahlen der Sterne,für uns verbrennt!Von der Hoffnung erfroren,und als blindes Kind,vom Schmied des Lebens beschlagen,begab ich mich auf die Flucht,alles in einem anderen Mondenschein zu betrachten,und habe dabei die Zukunft eingeholt,die mich spüren ließ,das kein Strauch,auf dem Ackerland der Vergänglichkeit,den Abschied vom Liebesschmerz erleichtert,denn alles wird so sinnlos sein,wie der Lauf eines Blattes,im Wechsel der Jahreszeiten,das am seidenen Zweigchen eines Baumes beginnend,noch in herbstlich leuchtenden Farben hängt,um dann als tristes aufgeweichtes Mulch,auf dem feuchten Waldboden,zu enden!

 

Das gebrannte Kind


Die Sonne schien am Morgen danach,als der Frost im feuchten Waldboden,sich aufmachte seinen Schleier zu weiten,und lautlos über das knistern im Unterholz zog,wo der seichte Wind ein von Blättern umarmten Leib entkleidete,dem das grelle Licht wie ein Feuer brannte,in den gesalzenen Augen...,außerhalb,des einsamen Versteck.Einst benutzt,dann abgelegt,verlor sich die Hoffnung wie eine Träne im Meer,im berauschenden Beifall der Wogen,und wurde als Asche der Unschuld,zu Tage getragen!Schreie werden niemals Taub,nur die Trauer verstummt,und Maskieren ein Gesicht,deren Angst und Unfähigkeit,tief in den Furchen der vereinsamten Gleichgültigkeit existiert.Wenn die Erinnerung eines Tages zu Scherben zerfällt,und die Schönheit jenes Augenblickes,ihre Hände dazu verleiten,nur eine einzige zart zu verführen...dann wird sie wieder lachen,und nachdem triumphalen Zucken,wie es einst .......,ihren Körper verlassen!

 

Die Retrospektive des Demian


Ein kleiner Junge weilte am still fließendem Bach,mit seinen kräftig wuchernden Ufern,und warf Steine auf die mit Algen bewachsenen unterm Wasserspiegel,der plätschernd spritzend brach.Sah vorbei huschenden Forellen nach,deren geschmeidiger Körper wie Regenbögen glänzten im Sonnenlicht,bis diese verschwunden waren.Er suchte die wilde Wiese zwischen den hohen Halmen,und dem Blüten reichen dasein,nach abgefallenen Hölzern,der wenigen nah gewachsenen Bäume ab,diese sollten auf der seichten Strömung davon tragend beobachtet werden.Da Schmetterlinge...,oh ja,die wollte er zuvor fangen,überhastet ging er ihnen nach,sprang in die Höhe und schaffte es dennoch dabei nicht,mit schnappenden kleinen Händen sie wenigstens einmal zu berühren,und sie verschwanden im Licht,das ihre Farben so prächtig erscheinen ließ,überdem reichlich vorhandenen Blütenklee,der einsam unberührten Landschaft inmitten purer Natürlichkeit.Der Himmel verdunkelte sich,und er besann sich zeitlich wiederkehrend,darauf wie verträumt und liebevoll es einst doch war,an solchen Momenten teilgenommen zu haben,die heute nur noch aus Erinnerungen bestehen,der kleine Junge unbekümmert in seinem Leben,weiß nichts davon.Pochenden Herzens so stand er da,als einzelne Wolken brachen,sein Haupt benetzen,die Kleidung langsam tränkten und wie geweinte Tränen auf dem Gesicht herab liefen,um vom Kinn auf seine Schuhe zu gelangen.Doch ehe sie es bereits gelöst von ihm schafften,fiel er mit ihnen gleichsam dem Boden entgegen,auf die Knie fallend und spaltete die Tropfen im selben Moment seines Aufpralles,an den scharfen Rändern der Gräser.Ein Wandel prägend aus Wehmut und Leid,wird einst den Rahmen zieren,für jene bildlichen Erinnerungen,in diesen Wir uns gefallen,da man soviel Liebe erfährt,die uns als die wahrhaftigsten Passagen,auf dem Weg eines gelebten Lebens hin zum anderen Ufer geleiten,bei diesem es voller nie endender Harmonie sein wird!Dessen bewußt stand er nun auf und ging zum Bache,dem kleinen Jungen entgegen,sah in das unbekümmerte Gesicht,streichelte sein Haar bevor er zum Sprung auf die andere Seite ansetze...

 

Augen wie Sommerhimmel


Am wandelnden Ufer,ebnete der alles bedeckende Nebel sich seinen Weg,durch das Schilfrohr,auf schlammigen Morast bei eisigem Winde,zur bleichen Nachtgestalt hin.Mit Moos bewachsen,die Arme und Beine von Fäden aus Algen behangen,welche wie Äste ein Wasser durchbrachen und heraus ragten,gebar sie sich vom Tode befleckt,als eine Besiedlung für niedere Lebewesen.Dann kam...das Erwachen,hörte Blätter rauschen,sah herbstlich gefärbtes Laub fallen,Bäume entkleidet erscheinen,und blickte auf einem Weiher hinaus.Ein Kaleidoskop offenbarte es,zauberte Haare daher...strahlend klar wie Sonnen,Augen wie jener Sommerhimmel mit schönstem Blau gezeichnet,die wenigen Wolken,glichen der Haut,in zart weisser Erscheinung,frei von unreinen Konturen.Den sanften Wogen des Spiegels nachtrachtent wo sie einst brachen,würde so manch Schauer aufkeimen lassen,wenn nicht das ungeklärte in der Vegetation,das alles herrschende wäre.Mit den Gefühlen im Einklang,fand man zur Liebe im Alltagsleben,vertraut,einfühlsam und immer präzens.Die Begegnungen,das ungetrübte zusammen sein in verständnisvollen Zügen,das einst vermißt wurde,gebar sich als aufgehende Knospe,zur ausgeglichenen Blüte,kostbarstem Nektar hin.Gezeiten vollzogen ein sein,einsame Spaziergänge zur goldenen Jahreszeit,depressionen verschneiter Monate,zaghafte Triebe in hoffnungsvollen Farben,die Wonne im lauwarmen Regen.Im Schilfe wie einst schwimmend,errang sich der drang des Wiederfinden,das glänzende Abbild trachtender Augen,als Spiegel der  Momente zurück.Mit verlangen kam man sich auf glatten wogen entgegen,fern von Ufern der Sehnsucht stehend,das flüsternd eine Wassergöttin herbei rief,die auf Wellen der Erinnerung,aus den einstigen Fängen,ihres Versteckes getragen wurde.Vor äußeren Einflüssen bewahrt,gab man sich Schutz und hielt in Liebe fest,was aus Begierde geboren war,in vollkommener zweisamkeit.Augenblicke später,die Vergangenheit zeigte den wahren Kern,den Pein ihrer Gefühllosigkeit,ein kaltes Herz,gehüllt in einem leblosen Leib,der Schönheit,in eine bizarre Gestalt gewandelt hatte,welche Seele und Ausdruck verlor.Realität zog ein,kalt wurde es,den Halt nicht mehr findend,tauchte man gemeinsam ein,nichts durchdrang den Raum,kein laut der Verzweiflung,unterhalb der schwindenden Welt.Einstige Bilder,das Angesicht im gleißenden Licht,luden ein,Schicksalshaft,umarmend sank man dahin... 


Das Refugium des Sisyphus - Komplex

Die Einführungen aus unbeschwerter Anmut sind bereits Vergangenheit und wurden der Saat an Eindrücken zur Ernte ausgesetzt,wobei es sich fortan zu ordnen galt in Melodramen,welche  vergängliches Glück und tiefstes Leid bescheren,wenn man es gleichwohl der Lehren zum Trotze versäumte,nicht im Lotossitz zu verweilen.

Zeitlos jene Wege und ganzen Sonnen wie Monden entgegen,nahm ich die Lasten gestohlener Schätze ganze Hügel hoch stemmend,deren Funkeln mich einst strahlend trachteten,während der Alltag sich dadurch zunehmend entfernte und Täler begangen ausweitend eine Veränderung der Gezeiten anzustreben.

Wahrheiten trieben dabei schwarz gefiederte voran,an deren Nestern künftiger Seelenträger vorbei,um einmal unter Sternenglanz stehend in völliger Stille auf alles herabzublicken,während Winde flüsternd zu Schlangen verkommen und Drachen ihre Flammen meiner Stärke wegen speien,um den Ätherkörper eine andere Gestalt zu geben.

Welch Poetik an Oberfläche scheint mich zu begleiten dabei in dieser Jahreszeit,denn seicht hellend erscheinen ganze Landschaften unter Kassiopeia und dem sich füllenden Gedankenlebens.

Solch Orte sind bei Nacht mythisch wandelbar sprachen die Wege von pilgernden Masken hierher,
ohne Gesichter dahinter waren sie trostlos,durch einen Nachtmahr jenseits des Lichtes.

Das Unbehagen endlich am Ziele ablegend,erwartete man langersehnte Antworten,hinterließ aber die Fremde mit tränenreichen Gaben,keimend aus dem Schicksal als es noch kein Charakter war und diese späte Wandlung,mit dem ersten Schnee gleichwohl zu Boden fiel,im Land der herben Weine mit ihren Felsen als Hort einer erlösenden Heimkehr.

Was bleibt war eine Symphonie ohne Trug im Sein,vertont durch den Raumklang eines gehobenen Schierlingsbecher,dessen Inhalt man bereits schmachtete im Gastmahl der Liebe,für den nicht vertiefenden Ausklang,in einen Zwiegespräch des Herbstes kostend.

Jenes gefallene Laub zuvor ließ sich nicht mehr seicht auf mir nieder und entkleidet wie jene standfesten Lungen der Erde,deren bittere Früchte im Winter von dort lebenden Wesen verzerrt werden,wollte auch ich die Meinigen seit gefühlten Ewigkeiten ins Hügelmeer werfen,gerade dann wenn diese im Unterbewusstsein erscheinen,aber die geistliche Wirklichkeit peinigt mich durch stetiges Erwachen um in der träumerischen Sphäre nicht zu sterben,sondern aus dieser gestärkt hervorzugehen.