Ein epischer Zeitgeist

Taumel der Bewußtlosigkeit

Taumel der Bewusstlosigkeit

Tausende Sonnen hatte es gegeben, deren Untergang vom Glanz der Tränen, am Horizont geschmückt wurden. Alles wurde farblos, zu einem Gebilde, dessen wunderbarer Rahmen zerbrach, und die einst so bunten Pigmente, einen wandernden Fluß schufen, der einen Inhalt, trostlos und leer hinterließ. Die Wasserspeier im Rosengarten, zauberten auf der Mitte des Brunnenspiegels, ein gebrochenes, nicht mehr lächelndes Gesicht. Vögel sangen bekannte Lieder, der Wind hauchte sie seicht umher. Am Himmel ward keine Wolke, das Firmament zeigte einen denkenden Schöpfer, an alter Tradition gebunden, Räuberschach mit der Gegenwart einer bevorstehenden Zukunft zu spielen. Grundsteine des Alltags, lagen auf dem Brett des Lebens, beanspruchten keine Züge mehr. Der Turm zur Beständigkeit wurde bestiegen, das einfache Volk geschlagen, durch jene Übermacht, die das Schicksal behaupten wollte. Ab und zu, weinte das gebrochene Gesicht lautlos, um alles das verloren schien, was noch geschehen mag. Die Wahrheit vermag keinen Schmerz lindern, deren Gewinn man bei einem Verlust erfühlt. Weder Erkenntnis noch Aufrichtigkeit, mit Kraft durch Güte, wird dieses Empfinden trüben. "Alles muß erlernt durch Leid werden, ohne Ankündigung von Ereignissen!" sprach der weise Mann, mit erhobenen Pferd in seiner schaffenden Hand. Energisch wurde die Figur mit schweren Hufen, auf das Feld der Gegenwart gesetzt, und die Maske der Vergangenheit, wurde in diesem Augenblick, welcher keinem für uns zugänglich über Sinnen erdacht, von der Last der Seele genommen.