Ein epischer Zeitgeist

Weiland

Weiland

Lang war die Nacht, dunkel - kalt, mit Erinnerung bedacht. Dort ein Flüstern - da ein Lachen, nass Verschwitzt, ward das Erwachen. Mag Sinn noch tröstend schimmern, in facto - in floribus, wandelte sich dies zu einem Flimmern, über schattiges Land, eines beraubten Herzgewandt.
 
Kahle Äste - einsame Jahreszeit, farblos das einstige Kleid, das die Seelen trug, als Keim mit Beständigkeit.
canale grande - Masken abgelegt, dringen solche Wasser überdem Rande, die kein Wind verweht.
Quod erat demonstrandum - jeglicher Wille, im Kampf gegen eine Brandung, verhöhnt sich in bleibender Stille.
Wandel schließt alles mit ein, lässt verkümmern den Schmerz im Dasein, bis zum Weiland, durch eine von mir gezeichnete Hand.